Hintergründe

Schulmedizin und Anthroposophische Medizin

Mein primäres Ziel war (und bleibt) die anthroposophisch erweitere Medizin. Sie ist unter anderem dadurch definiert, dass sie eine Ergänzung zur sogenannten Schulmedizin darstellt. Daher war für mich der Werdegang vorgegeben. Ich wollte und musste natürlich zuerst die normale medizinische Ausbildung durchlaufen. Im Weiteren habe ich es mir aber zum Ziel gesetzt dasjenige, was es mit der anthroposophischen Medizin zu ergänzen gilt auch wirklich eingehend kennen zu lernen. Somit stand als nächstes Etappenziel das Diplom Innere Medizin FMH fest. Erst danach wandte ich mich auch in meiner täglichen medizinischen Arbeit der Anthroposophie zu und arbeitete in der Ita Wegman-Klinik als Assistent, leitender Arzt und schliesslich als Mitglied der Klinikleitung (s. Curriculum).

Die Schulmedizinische Basis ist selbstverständlich noch heute die elementare Grundlage meiner täglichen Arbeit. Alle Krankheitsbilder und Befunde werden in erster Linie vor diesem Hintergrund gewertet. Gegebenenfalls wird ein Patient direkt einer klassisch medizinischen Institution zugeleitet. Erst wenn sich dies nicht als notwendig erweist erfolgt überhaupt eine weitere Untersuchung.

Die anthroposophische Medizin mit ihrem umfassenden Verständnis von Geist, Seele, Körper im Einklang mit den Naturprozessen ist mein steter Begleiter und mein noch heute aktueller Hintergrund in der Beurteilung der Krankheitsprozesse. Viele dieser Prozesse lassen sich heute durch entsprechende Techniken auch messtechnisch erfassen, was mich mit grosser Genugtuung erfüllt und mir ermöglicht in einem eigenständigen steten Lernprozess zu bleiben.
Damit habe ich mich wohl äusserlich etwas von dem entfernt, was man gängiger weise unter der klassischen Anthroposophischen Medizin versteht. Ich bin jedoch zutiefst überzeugt, dass ich weiterhin im ursprünglichen Geist der Anthroposophie arbeite. Rudolf Steiner wies zu seiner Zeit die Ärzte an, die modernsten Techniken (jener Zeit) zu erlernen und in ihre Arbeit ein zu beziehen, weil der universelle Ansatz der Anthroposophie einen vertieften Zugang zu neuen, zeitgemässen Ansätzen ermögliche und das Neue vor dem Hintergrund der anthroposophischen Sichtweise oft noch fruchtbarer angewendet werden könne.

In Ergänzung zu klassisch medizinischen Therapien und zum grossen Spektrum der Anthroposophischen Therapien wende ich daher die modernen Formen der Energie- und Informationsmedizin im Sinne einer menschengemässen komplementären Medizin an, wodurch in vielen Fällen eine Verbesserung der Situation erreicht werden kann.

In den meisten Fällen verbleibt der Patient beim bisherigen betreuenden Arzt (Hausarzt), da ich mit meiner spezialisierten Praxis eine Ergänzung und Erweiterung gegenüber der Grundversorgung anbiete und diese nicht ersetzen oder konkurrieren kann.