Leistungen

Erweiterte Diagnostische Verfahren

Herzfrequenzvariabilität

Die klinische Bedeutung der sogenannten Herzfrequenzvariabilität wird zunehmend erkannt. Ein Herz, dessen Frequenz starr bleibt, ist stark gefährdet. In der Extremsituation auf einer Intensivstation heisst das, der Patient mit Infarkt oder Trauma droht in Kürze zu sterben, weil zentral wichtige Regelmechanismen versagen und der geringste zusätzliche Störfaktor das ganze System überfordern muss.
Ähnlich bedrohliche Bilder können aber auch bei ambulanten und äusserlich scheinbar beschwerdefreien Patienten vorkommen und es kann durchaus sein, dass andere funktionelle Teste und sogar eingehende bildgebende Verfahren der am Weitesten entwickelten Energie- und Informationsmedizin keine nennenswerte Pathologie zeigen! Das System ist «ausgebrannt», es herrscht ein «Scheinfriede» und der Körper konzentriert sich in einer Art «Notstrombetrieb» nur noch auf die unmittelbar lebenswichtigen Funktionen. Dabei lässt er alle anderen Prozesse (Infekte, Intoxikationen, Organdysfunktionen) unbeachtet, regelt hier nicht mehr und wir messen dementsprechend keine wirklich auffallenden Pathologien mehr. Und dennoch ist dieser Mensch unmittelbar gefährdet und kann innert Tagen oder Wochen plötzlich vom Leben zum Tod wechseln mit einer terminalen Rhythmusstörung, Ischämie oder einem Kreislaufversagen anderer Ursache.
Mancher Sportler, der nach einem scheinbar banalen Infekt einen plötzlichen Herztod erlitt, und mancher von den Folgen des «Top-Managements» gezeichnete Mensch hätte wahrscheinlich gerettet werden können, wenn die Bedeutung der Herzfrequenzvariabilität allgemein bewusst und anerkannt wäre. Voraussetzung ist natürlich, dass die Parameter der Herzfrequenzvariabilität exakt erfasst und mit ausgefeilten mathematischen Algorithmen ausgewertet werden. Solche Apparate sind nun erfreulicherweise erhältlich.